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Grafik: Punkte statt Polygone
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In diesem Video wird eine Technologie beschrieben, welche die Polygone in der 3D-Grafik ablösen soll.
Momentan werden Polygone verwendet. Hat man eine Kugel so wird diese aus vielen Vielecken zusammengesetzt. Hat der Computer wenig (Grafik-) Leistung, so sieht man das ziemlich gut, da runde Objekte sehr eckig erscheinen (man sieht farbige Flächen – Polygone). Mittlerweile sind die Grafikkarten jedoch so Leistungsfähig, dass wirklich eckige Objekte nur noch selten beobachtet werden. Solche Objekte, welche “rund” erscheinen sind es eigentlich gar nicht. Es sind lediglich riesige Mengen an Polygonen, die uns in den glauben versetzen ein rundes Objekt zu sehen.
Der Computer kann ja eigentlich gar nichts rundes Darstellen… betrachtet man einen Buchstaben der hier steht und haltet eine Lupe vor den Bildschirm, so erkennt man auch jedes einzelne Pixel und sieht, dass es kleine Quadrate sind welche auch eckig sind
Zur Info
Grafikkarten und alles was Grafik anbelangt gehört hauptsächlich zum Geschäft von NVIDIA und ATI, wobei INTEL und andere Firmen auch daran arbeiten und in ihrem Geschäft tätig sind oder sein wollen, jedoch sind diese beiden die grössten, welche auf diesem Gebiet tätig sind.
Jährlich steigt die Anzahl der Polygone um etwa 20%.
Bild des Bildschirmes. Die vielen kleinen Quadrate sind die Pixel / "Bildpunkte" des Bildschirms. Genauer kann dieser Bildschirm nicht darstellen. (Auf Bild klicken um zu vergrössern)
Im Video wird der Zustand Unlimited Graphics bzw. Unlimited Detail Technology erwähnt. Dabei geht es darum, dass die Grafik “unlimited” ist, sobald man eine grafische Verbesserung, mit unseren Augen, überhaupt nicht mehr wahrnehmen kann.
Die australische Firma, welche – glaube ich – dieses Video veröffentlicht hat, versucht nun eine Idee, welche man vor 5 Jahren bereits hatte, umzusetzen: Man könne anstelle von Polygonen einfach nur “Punkte” nehmen. z.B. braucht ein Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 auf 1024 nur 1’310’720 Pixel, um ein unlimitiertes (oder wie auch immer) Bild darzustellen, welches “perfekt” erscheint. Anstatt Millionen von Polygonen zu verwenden benutzen sie eine riesige Menge an Punkten. Der ganze Raum sei mit solchen Bildpunkten gefüllt. Es werde lediglich ein Algorithmus benötigt, welcher die nötigen / sichtbaren Bildpunkte heraussucht und auf dem Bildschirm anzeigt.
So wie Google in scheinbarer unendlicher Geschwindigkeit das “ganze” Web absuchen kann, suchen sie die Bildpunkte. Anscheinend funktioniert das so gut, dass sie auf einem einzigen Prozessor sehr komplexe Grafiken berechnen können (was der Laptop genau für eine Leistung hatte, wurde nicht erwähnt).
Stimmt das alles, was da erzählt wurde, könnte das heissen, dass zukünftige 3D-Anwendungen / Spiele viel weniger Leistung brauchen oder viel detaillierter für die gleiche Leistung sein könnten… Vorausgesetzt, ich habe das jetzt alles richtig verstanden…
Wenn ihr mehr wisst schreibt mir doch oder hinterlässt einen Kommentar.