Jan
29
2009
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Obama, E-Mail, das Internet, seine Webseite, Youtube, Open Source….

Obama Webseite Logo

Barack Obama hatte vor seiner Präsidentschaft wie viele andere Menschen auch ein Handy, eine E-Mail Adresse, einen YouTube-Channel und sogar eine Webseite!


Handy und E-Mail (bereits thematisiert)

Als Barack Obama gewählt wurde hätte er laut US-Gesetz sein Handy abgeben müssen und seine E-Mail Adresse löschen, bzw. auf Eis legen. Obama weigert sich jedoch, dem nachzukommen. Natürlich hat es einen bestimmten Grund, wieso das Gesetz dies von ihm verlangt. E-Mails schwirren in unzählbaren Mengen durch das Internet und hinterlassen überall Spuren. Es ist möglich mit moderner Technologie die Inhalte dieser E-Mails herauszufinden. Für den Otto Normalverbraucher ist es eigentlich kein allzu grosses Sicherheitsrisiko, da der Aufwand den Nutzen übersteigt, was jedoch bei dem Präsidenten von den USA nicht der Fall ist. Zu gross ist das Risiko, dass Jemand an geheime Informationen von Präsident Obama oder den USA kommt.

Beim Handy ist die Begründung ähnlich.


Virus auf My.Barack.Obama.com

Auf mehreren von Barack Obamas Webseiten sollen nun Viren entdeckt worden sein. My.BarackObama.com ist eine Webseite, welche Barack Obama für seinen Wahlkampf brauchte, wie zum Beispiel Spenden zu sammeln. Auf ihr kann man sich ein Profil erstellen und mit anderen diskutieren ect.

Einem Hacker soll es gelungen sein mehrere Profile zu erstellen und diese mit einem YouTube-Link zu versehen. Benutzer, die sich diesen Video anschauen wollten, wurden darauf aufmerksam gemacht, dass zum abspielen des Videos ein neuer Codec benötigt wird. Mit der Bestätigung zur Installation wird statt des Codecs ein Trojaner auf dem Computer des Benutzers installiert.


Youtube, E-Mail und das Weisse Haus

Auf seinem YouTube-Channel will Obama weiterhin Videos publizieren. Angeblich im Wochentakt!

Ausserdem haben seine Internetaktivitäten die Systeme des Weissen Hauses in die Knie gezwungen. Beispielsweise sei das E-Mail-System bereits ausgefallen.

Alle Server des Weissen Hauses sollen jetzt aktualisiert werden, damit sie den neuen Anforderungen gerecht werden :-)


Jetzt aber langsam genug…. so viel neues?  Damit ist doch jetzt genug oder?

Nun. Wie es scheint weigert sich Präsident Obama immernoch sich von diesen Dingen abzuwenden – im Gegenteil er will sie (noch mehr!) fördern.

In seinem Wahlkampf hat Barack Obama seinen Wählern versprochen, die Ausgaben der Regierung zu senken. Eine Idee wäre im Softwarebereich. Scott McNealy soll nach eigenen Informationen einen Bericht dazu verfassen. Er selbst ist der Meinung, dass es offensichtlich sei, das Open Source kosteneffizienter und produktiver ist, als proprietäre Software. Ausserdem wolle er vermeiden, dass sich die Regierung abhängig von einem bestimmten Herteller mache.  ”Bei Open-Source-Software müssen sie keinen Penny an Microsoft, IBM oder andere Hersteller proprietärer Produkte zahlen.”

Die Idee das ganzen ist, dass die individuell anpassbare Software durch ihre offene Struktur, die kontinuierlich angepasst wird, sichere Systeme gewährleistet. Sichheitsstandards könnten so auch immer aktuell gehalten werden.

Die staatlichen Ausgaben für proprietäre Produkte werden auf rund 400 Milliarden US-Dollar geschätzt.

 

Die Frage ist nur, ob Open-Source wirklich den gewünschten Effekt erziehlt?


One More Thing

Auf Obamas Website gibt es sogar eine iPhone Applikation, welche während den Wahlen den Benutzern ermöglichte untereinander zu kommunizieren, sich auf dem Laufenden zu halten, sich über Events zu informieren, Medien anzuschauen und weiteres. Die App nennt sich “Obama ’08” allerdings denke ich, dass sie immernoch gebraucht wird um die Benutzer immernoch mit Infos aus erster Hand zu versorgen.. ;-)


Quellen

Obamas Ruf nach Open-Source – Linux/Unix – derStandard.at/Web

Website von Barack Obama verteilte Schadsoftware – WinFuture.de

Barack Obama Setzt Auf Open Source – WinFuture-Forum.de

Kanal von BarackObamadotcom – YouTube

 

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